Von Blaise Jaeger · Aktualisiert am 24. Juni 2026
Wenn du in Bali mit Mantarochen tauchen willst, ist Manta Point auf Nusa Penida mit Abstand der zuverlässigste Tauchplatz — mit Sichtungen an fast jedem Tag des Jahres. Nach 100+ Tauchgängen hier schätze ich die Chance, mindestens einen Manta zu sehen, auf rund 95% übers Jahr.
Anders als an vielen anderen Orten schwimmen die Mantarochen hier oft im flachen Wasser und sogar nahe der Oberfläche, was es zu einem der seltenen Orte macht, an denen du sie beim Tauchen und beim Schnorcheln erleben kannst.
👉 Mehr über ihr Verhalten, die Saison und die besten Orte für Begegnungen findest du in unserem kompletten Guide zu Mantarochen auf Nusa Penida.
Aber lohnt sich Manta Point wirklich? Ist er besser als Manta Bay? Und was erwartet dich tatsächlich unter Wasser?
👉 In diesem kompletten Guide teile ich meine echte Taucherfahrung an Manta Point — die drei Tauchbereiche, die Bedingungen, das Meeresleben und praktische Tipps, damit du entscheiden kannst, ob dieser ikonische Tauchplatz auf deine Route gehört.

Warum Manta Point der beste Ort zum Tauchen mit Mantarochen in Bali ist
Manta Point auf Nusa Penida gilt weithin als der zuverlässigste Tauchplatz Balis für Mantarochen-Begegnungen, mit Sichtungen an fast jedem Tag des Jahres.
Anders als an Orten, wo Begegnungen stark vom Glück abhängen, besuchen die Mantarochen hier regelmäßig flache Putzerstationen, bleiben oft mehrere Minuten und lassen Taucher und Schnorchler sie ruhig und respektvoll beobachten.
Was dich an Manta Point, Nusa Penida, erwartet
Ein typischer Tauchgang an Manta Point beginnt über sandigem Grund und führt dann zu einer Reihe felsiger Putzerstationen, wo das meiste passiert.
Sehr schnell tauchen die Mantarochen auf — oft gleiten sie direkt über den Tauchern, kreisen langsam in der Strömung und kommen manchmal bis auf wenige Meter heran. Das Erlebnis ist ruhig, fast hypnotisch, und ganz anders als an den schnelleren Tauchplätzen Balis.

Im weiteren Verlauf des Tauchgangs überquert man meist ein großes Korallenplateau, um eine zweite Putzerzone zu erreichen. Dieser Teil des Platzes bietet eine Mischung aus Begegnungen, von Rifffischen und Makroleben bis zu gelegentlichen Überraschungen an der Wand wie Riffhaien oder größeren pelagischen Arten.
Die drei Tauchbereiche an Manta Point — und wie du mit dem Schwell umgehst
Manta Point sind eigentlich drei Tauchgänge in einem. Die Putzerstation liegt bei etwa 10 Metern — flach, einfach, und dort gehen die meisten Anfänger und Schnuppertaucher hin. Hier siehst du auch fast sicher Mantarochen: Taucher setzen sich auf den Grund, während Schnorchler von der Oberfläche zuschauen.
Von dort fällt die Wand bis auf etwa 40 Meter auf einen Sandvorsprung ab. Auch hier ziehen oft Mantarochen vorbei, dazu Marmorrochen und in der Saison ein Mola Mola — oder, viel seltener, ein Walhai (mir ist das einmal passiert). Dieser tiefere Abschnitt ist für erfahrene Taucher.
Etwas weiter liegt ein Felsen, den wir Batu Sepatu nennen („der Schuh“, wegen seiner Form). Hier kann alles auftauchen — Mantarochen, Mola Mola, Haie — aber er ist stärker der Strömung ausgesetzt und daher erfahrenen Tauchern vorbehalten.

Diese 3D-Karte zeigt, warum Manta Point als Tauchplatz so gut funktioniert. An der flachen Putzerstation kreisen die meisten Mantarochen langsam, die Wand bietet erfahrenen Tauchern eine tiefere Route, und im Sandbereich ruhen oder ziehen oft Rochen und anderes Meeresleben vorbei.
Rund um die Putzerstation und die Wand gibt es meist keine echte Strömung, aber du spürst oft den Schwell (die Dünung, die man als Wellen an der Oberfläche sieht). Der Trick: flosse, wenn der Schwell dich nach vorne schiebt, und höre auf zu flossen, wenn er dich zurückdrückt. Es macht erstaunlich viel Spaß, im selben Rhythmus wie die Fische um dich herum vor und zurück zu gleiten.
Das Wasser liegt bei etwa 26°C, mit einer Thermokline, die im Sommer an der Wand auftritt — ein gutes Zeichen, um den Mola Mola zu sehen. Die Sicht ist wirklich variabel und oft nicht die beste der Insel: Schwell und planktonreiches Wasser trüben sie, sodass du die Mantarochen manchmal erst im letzten Moment siehst, wenn sie aus dem Blau direkt auf dich zugleiten. Ehrlich gesagt freust du dich einfach, sie zu sehen — auch wenn die Sicht geringer ist als anderswo auf Nusa Penida.
Mantarochen sind zwar das Highlight, doch Manta Point ist weit vielfältiger, als viele erwarten. Taucher begegnen regelmäßig Bambushaien, Blaupunktrochen, Nacktschnecken, Garnelen und anderen Makro-Arten, die über das Riff verteilt sind. In der richtigen Saison lässt sich entlang der tieferen Abschnitte sogar ein Mola Mola entdecken.
👉 Entdecke alle besten Tauchplätze auf Nusa Penida in unserem kompletten Tauchführer für Nusa Penida.
So sieht ein typischer Tauchgang an Manta Point aus:
Wo liegt Manta Point, Nusa Penida?
Manta Point liegt an der Südwestküste von Nusa Penida, entlang einer der spektakulärsten Klippenabschnitte der Insel.
Zwar kann man Mantarochen von oben nahe dem Peguyangan-Aussichtspunkt sehen, doch der Zugang zum Wasser ist nur per Boot möglich.
Von Toyapakeh dauert die Fahrt rund 45 Minuten und folgt der atemberaubenden Westküste der Insel, vorbei an ikonischen Orten wie Crystal Bay, Kelingking Beach und Broken Beach, bevor man Manta Point erreicht.

Schnorcheln oder Tauchen an Manta Point: Was solltest du wählen?
An Manta Point bieten sowohl Schnorcheln als auch Tauchen unglaubliche Gelegenheiten für Manta-Begegnungen — doch das Erlebnis kann sich stark unterscheiden, je nachdem, wie du den Platz erkundest.
Schnorcheln an Manta Point (und Manta Bay)
Die meisten Schnorcheltouren auf Bali fahren nach Manta Bay nahe Broken Beach, weil es näher und leichter erreichbar ist. Sichtungen sind häufig (rund 80% Chance), doch es kann voll werden, wenn mehrere Boote und Schnorchler gleichzeitig ins Wasser gehen.
An Manta Point ist Schnorcheln seltener, aber in der Regel kontrollierter. Die Gruppen werden besser gebrieft, die Begegnungen sind tendenziell respektvoller und das Erlebnis fühlt sich ruhiger und sicherer an — vor allem bei guten Bedingungen.
Schnorcheln ist ideal, wenn du an der Oberfläche bleiben und trotzdem Mantarochen direkt unter dir gleiten sehen möchtest. Es ist auch die richtige Wahl, wenn dich eine medizinische Einschränkung — etwa Probleme beim Druckausgleich in der Tiefe — vom Tauchen abhält.

Tauchen an Manta Point
Tauchen bietet ein ganz anderes Maß an Eintauchen. Statt von oben zuzusehen, bleiben Taucher an den Putzerstationen, wo die Mantarochen oft mehrere Minuten lang langsam kreisen.
Das ermöglicht längere und nähere Begegnungen sowie die Möglichkeit, das umliegende Riff zu erkunden, wo dir auch Bambushaie, Rochen, Makroleben und gelegentlich größere Arten begegnen.
Tauchen ist teurer als Schnorcheln, aber viel beeindruckender: Du siehst die Mantarochen von unten, aus der Nähe, und neugierige Tiere ziehen manchmal direkt über deinen Kopf hinweg. Ich scherze, dass sie mich besuchen kommen, weil sie meine roten Flossen mögen — aber ehrlich glaube ich, dass sie uns am Ende wiedererkennen, so wie wir sie an ihrem Bauchmuster erkennen. Und es ist dank der flachen Putzerstation und der meist milden Bedingungen sogar für Anfänger machbar.

Also, was ist besser?
- Wähle Schnorcheln, wenn du ein schnelles, leichtes Erlebnis an der Oberfläche willst — oder wenn du nicht tauchen kannst
- Wähle Tauchen, wenn du längere, nähere und intensivere Begegnungen willst
👉 Kurz gesagt: Schnorcheln ist beeindruckend — aber Tauchen ist unvergesslich.
Manta Point bei Sonnenuntergang & Nachttauchen: ein einzigartiges Erlebnis
Die meisten Taucher besuchen Manta Point tagsüber — aber was passiert nach Sonnenuntergang?
Neugierig geworden, beschlossen wir, mit dem Team des Dune Penida Dive Center etwas anderes auszuprobieren. Soweit wir wussten, hatten nur sehr wenige Taucher — wenn überhaupt — diesen Platz nachts erkundet, um zu sehen, ob die Mantarochen auch im Dunkeln noch da sind.
Die Bedingungen waren perfekt: ruhige See, heller Vollmond und ausgezeichnete Sicht. Wir verließen den Hafen von Toyapakeh gegen 18 Uhr und erreichten den Platz genau, als die Sonne hinter den Klippen von Nusa Penida unterging — ein spektakulärer Moment und eine der schönsten Anfahrten zum Platz.

Nachttauchen an Manta Point
Unter Wasser war die Atmosphäre völlig anders. Mantarochen trafen wir nachts nicht an, doch das Riff erwachte zu nächtlichem Leben: ein Bambushai, eine ruhende Schildkröte, eine jagende Plattschwanz-Seeschlange, Krebstiere und Makroleben, das aus der Dunkelheit auftauchte.
Dieses Erlebnis zeigte uns, dass es an Manta Point nicht nur um Mantarochen geht. Wenn du ein erfahrener Taucher bist und die Bedingungen stimmen, kann ein Tauchgang bei Sonnenuntergang oder nachts hier ein wirklich einzigartiges Abenteuer auf Bali sein.

Lohnt sich Manta Point?
Ja — Manta Point lohnt sich absolut und ist für viele Taucher eines der Highlights einer Bali-Reise. Nach über 100 Tauchgängen an Manta Point kann ich mit Sicherheit sagen, dass dies mit Abstand der zuverlässigste Ort auf Bali ist, um Mantarochen zu sehen, mit einer Trefferquote von rund 95% übers Jahr — mal siehst du nur einen, mal viel mehr, und ab und zu einen „Manta-Train“ aus sechs oder mehr Tieren, die einander folgen. Die Begegnungen sind häufig und oft langanhaltend, in relativ flachem Wasser, was den Platz auch für Anfänger zugänglich und lohnend macht.
Das Besondere ist nicht nur die Anwesenheit der Mantarochen, sondern die Art, wie du sie erlebst. Die Begegnungen sind oft ruhig und ausgedehnt, mit Mantas, die langsam über den Putzerstationen kreisen, manchmal nur wenige Meter entfernt. Es ist keine flüchtige Begegnung — es ist etwas, das du dir wirklich in Ruhe ansehen und genießen kannst.
Allerdings ist es nicht bei allen Bedingungen ein „perfekter“ Tauchplatz. Der Schwell kann stark sein, die Sicht schwanken und der Platz zu Stoßzeiten voll sein. Das richtige Timing und ein erfahrenes Tauchcenter machen einen großen Unterschied.
👉 Auch jenseits der Mantarochen bietet der Platz mehr, als viele erwarten — von Makroleben bis zu gelegentlichen Überraschungen wie Riffhaien, Schildkröten oder sogar Begegnungen beim Nachttauchen.
👉 Fazit: Wenn du auf Bali bist und mit Mantarochen tauchen willst, sollte Manta Point ganz oben auf deiner Liste stehen.
Meeresleben an Manta Point: mehr als nur Mantarochen
Etwas abseits der Putzerstationen gibt es Höhlen, die sich perfekt für eine gemütliche Erkundung eignen. Der Platz ist zudem unglaublich vielfältig, mit einer reichen Palette an Makroleben. Du kannst Krabben entdecken, den berühmten Clownfisch, Doktorfische, Falterfische, Kaninchenfische und alles endemische Meeresleben der Insel. Vor Kurzem hatten wir das Vergnügen, hier eine atemberaubende Kronenqualle anzutreffen.
Du kannst auch Rochen, Adlerrochen, Marmorrochen und mit etwas Glück Schwarzspitzen-Riffhaie und Bambushaie erspähen. Auch Schildkröten und eine Vielzahl von Nacktschnecken-Arten sind möglich, manche mehr oder weniger selten.
Und für den zusätzlichen Nervenkitzel hatten wir hier auch mehrere Begegnungen mit dem Mola Mola — und sogar, am 13. September 2023, einen Walhai!
Meine schönste Erinnerung hier war der 12.–13. September 2024. Ein französisches Fernsehteam (Échappées Belles) wollte drehen, musste aber wegen der Drehgenehmigungen verschieben — und natürlich waren genau diese beiden Tage außergewöhnlich: zwei Mola Mola und ein Manta am ersten Tag, dann ein Walhai am zweiten. Als sie schließlich einen Monat später kamen, waren die Mantas da und der Dreh ein Erfolg — aber kein Mola, kein Walhai. Das Meer hat Humor.
Was sind Putzerstationen?
Manta Point ist bekannt für seine flachen Putzerstationen, an denen sich die Mantarochen regelmäßig versammeln. Das sind bestimmte Korallenbereiche, in denen kleine Rifffische Parasiten von der Haut der Mantas entfernen und sie so Tag für Tag an dieselben Stellen locken.
👉 Mehr darüber, wie Putzerstationen funktionieren und wie sich Mantarochen verhalten, findest du in unserem kompletten Guide zu Mantarochen auf Nusa Penida.

Beste Zeit zum Tauchen an Manta Point
Mantarochen sind hier das ganze Jahr über zu sehen, was Manta Point zu einem der zuverlässigsten Tauchplätze Balis macht. Eine echte „Manta-Saison“ gibt es hier nicht — die Trefferquote von rund 95% hält das ganze Jahr.
Wenn du außerdem auf einen Mola Mola hoffst, ist das beste Zeitfenster die kühlere Jahreszeit (etwa Juli bis Oktober), wenn sich an der Wand eine Thermokline bilden kann. Die Bedingungen schwanken je nach Schwell und Wetter, und der Platz kann zu Stoßzeiten voll sein. Für das beste Erlebnis tauchst du am besten früh am Morgen oder später am Tag, und erfahrene Tauchcenter passen ihre Zeiten oft an, um Menschenmengen zu vermeiden und die Bedingungen zu optimieren.

Manta Point auf einen Blick
Der Tauchplatz ist an der Putzerstation relativ flach und damit für die meisten Taucher, auch Anfänger, zugänglich, während Wand und Batu Sepatu erfahrenen Tauchern mehr zum Erkunden bieten.
- Tauchgang-Typ: Riff, Fotografie, Makro
- Hauptattraktion: Mantarochen-Putzerstation (~95% Trefferquote)
- Tiefe: ~10 m (Putzerstation) bis 40 m (Wand)
- Level: Anfänger (Putzerstation) bis Fortgeschrittene (Wand / Batu Sepatu)
- Beste Zeit: ganzjährig (Mola Mola: ~Juli–Oktober)
- Anfahrt: 45 Min. mit dem Boot von Toyapakeh
- Sicht: variabel, ~10–20 m
- Strömung: meist mild, aber Schwell ist häufig
- Wassertemperatur: ~26°C (Thermokline an der Wand im Sommer)
Plane deine Reise nach Nusa Penida
Wenn dieser Tauchplatz deine Neugier geweckt hat, lohnt es sich, alles zu entdecken, was Nusa Penida zu bieten hat — über und unter Wasser.
👉 Beginne mit unserem kompletten Reiseführer für Nusa Penida, in dem du alles für deine Planung findest: Anreise, Unterkünfte, die besten Strände, Aussichtspunkte und praktische Tipps zum Fortbewegen auf der Insel.
Für Taucher: Verpasse nicht unseren Tauchführer für Nusa Penida, der Saisons, Wassertemperatur, Strömungen und das Erwartbare in diesen besonders dynamischen Gewässern behandelt.
Du kannst auch das beeindruckende Meeresleben der Region über unsere Guides zu Mantarochen und Mola Mola entdecken, zwei der ikonischsten Arten rund um Nusa Penida. Auch Arten wie Haie und Nacktschnecken sind je nach Tauchbedingungen anzutreffen.
👉 Wenn du mehrere Tauchgänge planst, hilft dir unser Guide zu den besten Tauchplätzen Balis, die richtigen Spots nach Level, Bedingungen und Meeresleben zu wählen.
👉 Bereit, Manta Point zu tauchen? Touroptionen, Preise und Buchung findest du auf unserer eigenen Website mantapointnusapenida.com, oder buche direkt bei Dune Penida Dive Center — einem PADI 5★ Tauchcenter, bekannt für seinen Fokus auf Sicherheit, lokales Wissen und hochwertige Tauchgänge.

Tauche mit Mantarochen
Tauche mit Mantarochen in Nusa Penida an Manta Point: Putzerstationen, Saison, Tauchbedingungen und wie du diese sanften Riesen das ganze Jahr erlebst.
FAQ – Manta Point, Nusa Penida
Sieht man an Manta Point das ganze Jahr Mantarochen?
Ja. Mantarochen sind an Manta Point das ganze Jahr über zu sehen, mit einer Trefferquote von rund 95% — deutlich höher als an anderen Plätzen auf Bali.
Können Anfänger an Manta Point tauchen?
Ja. Die Putzerstation ist flach (etwa 10 Meter), sodass Anfänger und sogar Schnuppertaucher Manta Point tauchen können. Die tiefere Wand und Batu Sepatu, stärker der Strömung ausgesetzt, sind etwas für erfahrene Taucher.
Besser schnorcheln oder tauchen an Manta Point?
Beim Tauchen bleibst du an der Putzerstation für längere, nähere Begegnungen und siehst die Mantas von unten; Schnorcheln ist schneller, günstiger und die richtige Wahl, wenn du nicht tauchen kannst. Kurz: Schnorcheln ist beeindruckend, Tauchen ist unvergesslich.
Wie viele Mantarochen sieht man meist an Manta Point?
Bei den meisten erfolgreichen Tauchgängen siehst du zwischen einem und fünf Mantarochen, größere Gruppen sind aber möglich. Manche Tage bringen nur eine kurze Begegnung; an anderen kreisen die Mantas einen Großteil des Tauchgangs um die Putzerstation.
Was ist der Unterschied zwischen Manta Point und Manta Bay?
Manta Bay ist näher und wird vor allem für Schnorcheltouren genutzt, kann aber voll sein und die Sichtungen sind weniger zuverlässig. Manta Point liegt weiter weg, ist bei guten Bedingungen ruhiger und rund um flache Putzerstationen aufgebaut, an denen sich die Mantas regelmäßig versammeln. Für Taucher ist Manta Point klar die bessere Wahl.
Wie lange dauert die Anfahrt zum Tauchplatz?
Etwa 45 Minuten mit dem Boot von Toyapakeh auf Nusa Penida oder von Sanur.
Wie tief ist Manta Point?
Die Putzerstation liegt bei etwa 10 Metern, während die Wand für erfahrene Taucher bis auf rund 40 Meter abfällt.
Gibt es Strömung an Manta Point?
Rund um die Putzerstation und die Wand gibt es meist wenig Strömung, aber du spürst oft den Schwell. Flosse, wenn er dich nach vorne schiebt, und höre auf, wenn er dich zurückdrückt. Batu Sepatu ist stärker exponiert und erfahrenen Tauchern vorbehalten.
Welches Meeresleben sieht man außer Mantarochen?
Dir können Bambushaie, Blaupunktrochen, Marmor- und Adlerrochen, Schildkröten, Nacktschnecken und Makroleben begegnen — und in der Saison Mola Mola oder, sehr selten, ein Walhai.
Was ist die beste Tageszeit zum Tauchen an Manta Point?
Früh am Morgen oder am späten Nachmittag ist es meist am besten, um Menschenmengen zu vermeiden und ruhigere Bedingungen zu genießen.
Kann man an Manta Point einen Nachttauchgang machen?
Ja, auch wenn es selten ist. Nachttauchgänge zeigen ein völlig anderes Meeresleben, auch wenn Mantarochen nach Einbruch der Dunkelheit normalerweise nicht zu sehen sind.
Über den Autor — Blaise Jaeger
Der französische Luft- und Raumfahrtingenieur, heute auf Bali lebender Taucher und Reiseautor, Blaise hat allein an Manta Point über 100 Tauchgänge absolviert und fährt fast jede Woche per Boot am Platz vorbei. Er besitzt das Adiwana Warnakali dive resort und die Amok Sunset Bar auf Nusa Penida und ist PADI Master Scuba Diver mit über 700 Tauchgängen. Er teilt Guides aus erster Hand hier und auf My Best Places to Visit. Mehr über Blaise →


